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Weltzeit

www.**Altenbeuthen**.de

AltenbeuthenAltenbeuthen Heute:

Inmitten von Wiesen, Wäldern und Ackerland finden wir Altenbeuten. Dorfteich und Dorfanger werden umgeben von gepflegten Häusern, die zum großen Teil wunderschönes Fachwerk ziert. Im Ort werden heute noch drei Gasthäuser betrieben, und für größere Veranstaltungenein steht ein moderner Tanzsaal zur Verfügung.

Westlich des Ortes befindet sich einer der schönsten Aussichtspunkte am Hohenwarte-Stausee: die Hohe Leite. Aus einer Höhe von rund 200 m über der Wasserfläche bietet sich ein fantastischer Rundblick über das windungsreiche Saaletal mit seinen Zeltplätzen und den Stausee.

Unterhalb von Altenbeuthen, an der Talsperre, liegt die Linkenmühle. Sie ist eine der ältesten und bekanntesten Mühlen an der oberen Saale. Hier befand sich seit 1875 eine Brücke über den Fluß, die im Zuge des Staudammprojektes demontiert werden musste. Die daneben neu errichtete Brücke stand nur von ihrer Einweihung im Herbst 1944 bis zur unsinnigen Sprengung am 15.4.1945. Seit 1995 verkehrt hier die einzige Autofähre Thüringens, die gleichzeitig maximal 3 PKW ans andere Ufer bringen kann.
Historisches aus Altenbeuthen

Altenbeuthen ist die wahrscheinlich erste Siedlung im Oberland. In der sogenannten Hauptrodezeit nach 1050 wurde das typische Angerdorf mit Wehrkirche durch Slawen gegründet. Der Ortsname leitet sich ab von "[[Bytina]]" - die Wohnstätte.

Im Jahr 1120 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Ca. 40 Jahre später wurden Kirche und Rittergut angelegt. Blütezeit des Ritterguts war im 17. und 18. Jahrhundert. Reste des Wallgrabens sind bis heute noch sichtbar. Bei einem umfassenden Kirchenumbau nach 1700 entstanden Langschiff, Innenausstattung, Altar und Orgel in ihrer heutigen Form. Die barocke Kirche mit ihrem Kanzelaltar und einer wappengeschmückten Adelsloge stehen unter Denkmalschutz.

Bei Altengesees zweigte eine Straße über Lothra und Drognitz zur Furt an der Linkenmühle ab. Vielbesuchte Herbergen waren der „Erbkretschmar“ in Altenbeuthen und der „Stammsche Gasthof“ in Lothra. Die alten Handelsstraßen sind selten mit den später angelegten Kunststraßen identisch, sie lassen sich aber, besonders in Waldgebieten, manchmal noch gut im Gelände verfolgen, denn das häufige Anschleifen und Bremsen der Fuhrwerke hat tiefe Radspuren und Hohlwege hinterlassen. Sie finden sich zum Beispiel neben dem Fußweg vom Haltepunkt Heinersdorf nach Eliasbrunn und im Tännicht oberhalb Ruppersdorfs. Sie sind interessante Bodendenkmale, die noch besser gekennzeichnet und geschützt werden sollten.

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